Irenäus an Camerarius, 15XX: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Briefgedicht in 13 elegischen Distichen.
 
Briefgedicht in 13 elegischen Distichen.
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Das Gedicht, das er Camerarius geschickt habe, sei von diesem für gut befunden worden. Er habe sich eines [[Erwähnte Person::Homer|homerischen]] Motivs bedient und die Episode mit den Lotophagen in lateinische Verse umgewandelt. Das Resultat sei wohl etwas etwas zu lang geworden, aber das Ziel seiner Übung sei lediglich gewesen, Verse und Wörter zu verbinden. Er hoffe, bald etwas Würdigeres für gelehrte Ohren abliefern zu können. In der Zwischenzeit möge Camerarius bitte sein Gedicht lesen und an ihm feilen.
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Darunter ist eine Erklärung der Geschichte angefügt (16 daktylische Hexameter): Wer frage, was man aus dieser Geschichte lernen solle, der solle wissen, dass der Lotus für unbeschwertes Vergnügen steht, durch das man alle Pflichten vergesse. So könne man nie tugendhaft werden noch Ruhm erlangen. Man solle also die Sinnesvernügungen vermeiden.
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(Maximilian Wolter)

Aktuelle Version vom 24. März 2020, 19:48 Uhr


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Werksigle OCEp 0307
Zitation Irenäus an Camerarius, 15XX, bearbeitet von Manuel Huth und Maximilian Wolter (24.03.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0307
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae Eobani, 1561
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. N8r-O1r
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Matthäus Irenäus
Empfänger Joachim Camerarius I.
Datum
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum o.D.
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort o.O.
Zielort o.O.
Gedicht? ja
Incipit Ausus eram nuper tenui quae ludere versu
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register Briefgedicht
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand unkorrigiert
Notizen Adressat nochmal prüfen (identisch mit Friedericus Matthäus?)
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH; Benutzer:HIWI7
Gegengelesen von
Datumsstempel 24.03.2020
Werksigle OCEp 0307
Zitation Irenäus an Camerarius, 15XX, bearbeitet von Manuel Huth und Maximilian Wolter (24.03.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0307
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae Eobani, 1561
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. N8r-O1r
Fremdbrief? nein
Absender Matthäus Irenäus
Empfänger Joachim Camerarius I.
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum o.D.
Sprache Latein
Entstehungsort o.O.
Zielort o.O.
Gedicht? ja
Incipit Ausus eram nuper tenui quae ludere versu
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Register Briefgedicht
Datumsstempel 24.03.2020

ACHTUNG KEIN DATUM GEFUNDEN


Briefgedicht in 13 elegischen Distichen.

Regest

Das Gedicht, das er Camerarius geschickt habe, sei von diesem für gut befunden worden. Er habe sich eines homerischen Motivs bedient und die Episode mit den Lotophagen in lateinische Verse umgewandelt. Das Resultat sei wohl etwas etwas zu lang geworden, aber das Ziel seiner Übung sei lediglich gewesen, Verse und Wörter zu verbinden. Er hoffe, bald etwas Würdigeres für gelehrte Ohren abliefern zu können. In der Zwischenzeit möge Camerarius bitte sein Gedicht lesen und an ihm feilen.

Darunter ist eine Erklärung der Geschichte angefügt (16 daktylische Hexameter): Wer frage, was man aus dieser Geschichte lernen solle, der solle wissen, dass der Lotus für unbeschwertes Vergnügen steht, durch das man alle Pflichten vergesse. So könne man nie tugendhaft werden noch Ruhm erlangen. Man solle also die Sinnesvernügungen vermeiden.

(Maximilian Wolter)