Hessus an Camerarius, 1526-1533 ao

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Werksigle OCEp 0065
Zitation Hessus an Camerarius, 1526-1533 ao, bearbeitet von Manuel Huth (27.11.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0065
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, De Helio Eobano Hesso, 1553
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. H7r/v
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Helius Eobanus Hessus
Empfänger Joachim Camerarius I.
Datum
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum o.D.; mutmaßliches Datum: zwischen 1526 und 1533; s. Hinweise zur Datierung
Unscharfes Datum Beginn 1526
Unscharfes Datum Ende 1533
Sprache Latein
Entstehungsort Nürnberg
Zielort Nürnberg
Gedicht? nein
Incipit Fustuario dignus sum, qui quod sancte tibi eram pollicitus
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand korrigiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH
Gegengelesen von
Datumsstempel 27.11.2019
Werksigle OCEp 0065
Zitation Hessus an Camerarius, 1526-1533 ao, bearbeitet von Manuel Huth (27.11.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0065
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, De Helio Eobano Hesso, 1553
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. H7r/v
Fremdbrief? nein
Absender Helius Eobanus Hessus
Empfänger Joachim Camerarius I.
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum o.D.; mutmaßliches Datum: zwischen 1526 und 1533; s. Hinweise zur Datierung
Unscharfes Datum Beginn 1526
Unscharfes Datum Ende 1533
Sprache Latein
Entstehungsort Nürnberg
Zielort Nürnberg
Gedicht? nein
Incipit Fustuario dignus sum, qui quod sancte tibi eram pollicitus
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Datumsstempel 27.11.2019


Entstehungs- und Zielort mutmaßlich.

Hinweise zur Datierung

Aufgrund der Erwähnung des Egidiengymnasiums eindeutig in die Zeit zu datieren, die Hessus und Camerarius gemeinsam in Nürnberg verbrachten (1526-1533).

Regest

Hessus gehöre gesteinigt, weil er das, was Camerarius so wichtig war, ganze acht Tage lang vergessen habe. Also werde er, wenn auch spät, den Brief an (Johann) Petreius verschicken, den Camerarius baldmöglichst übermitteln solle. Camerarius möge ihm bitte seine Meinung zu den von Hessus hinzugefügten Anmerkungen mitteilen. Er werde auch nicht von dem üblichen Einwand des Camerarius abhalten lassen, wozu denn das nötig sein solle. Was nämlich sei für sie beide und die Literatur nötig, wenn nicht ihre enge freundschaftliche Verbindung, damit der eine nichts ohne den anderen erfinde, denke, veröffentliche, sage oder schreibe. Aber Camerarius solle seine Frage / sein Räsel ansehen. Wenn er sie / es löse, werde er dem Hessus der Phoebus sein und die Phyllis allein haben. Neulich habe er lange Camerarius' elegant verfasstes Gedicht über die Sitten gesucht ohne zu wissen, dass Camerarius es wieder mitgenommen hatte. Was habe Camerarius damit vor? Wolle er es edieren? Er solle es bitte edieren. Warum schreibe er etwas, wenn er es nicht zum Nutzen für die Allgemeinheit edieren wolle? Doch nicht bloß für seine eigene Familie? Es scheine Hessus trefflich zusammenzupassen, dass, während er Vorschriften für den Erhalt der Gesundheit den Schülern des Egidiengymnasiums übergebe (d.h. bei der Lehre verwende), Camerarius der "Seelenarzt" eine Methode für die Gesundheit der Seelen vorschreibe sowie insbesondere für die Sitten, ohne die niemand gesund sein könne.

Lebewohl.

(Manuel Huth)