Hessus an Camerarius, 1527-1530 l

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Werksigle OCEp 0021
Zitation Hessus an Camerarius, 1527-1530 l, bearbeitet von Manuel Huth (26.03.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0021
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, De Helio Eobano Hesso, 1553
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. E7v
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Helius Eobanus Hessus
Empfänger Joachim Camerarius I.
Datum
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum mutmaßliches Datum: zwischen 1527 und 1530 (im Druck o.D.); s. Hinweise zur Datierung
Unscharfes Datum Beginn 1527
Unscharfes Datum Ende 1530
Sprache Latein
Entstehungsort Nürnberg
Zielort Nürnberg
Gedicht? nein
Incipit Utcunque tibi molesta fuerint
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand korrigiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH
Gegengelesen von
Datumsstempel 26.03.2019
Werksigle OCEp 0021
Zitation Hessus an Camerarius, 1527-1530 l, bearbeitet von Manuel Huth (26.03.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0021
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, De Helio Eobano Hesso, 1553
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. E7v
Fremdbrief? nein
Absender Helius Eobanus Hessus
Empfänger Joachim Camerarius I.
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum mutmaßliches Datum: zwischen 1527 und 1530 (im Druck o.D.); s. Hinweise zur Datierung
Unscharfes Datum Beginn 1527
Unscharfes Datum Ende 1530
Sprache Latein
Entstehungsort Nürnberg
Zielort Nürnberg
Gedicht? nein
Incipit Utcunque tibi molesta fuerint
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Datumsstempel 26.03.2019


Entstehungsort mutmaßlich.

Hinweise zur Datierung

Der Brief ist entstanden, als Camerarius und Hessus gemeinsam in Nürnberg wirkten und letzterer an einer Übersetzung des Theokrit arbeitete, die Ende 1530/Anfang 1531 erschien. Der Beginn dieser Arbeiten fällt vermutlich ins Jahr 1527 (vgl. Weise 2018, S. 260).

Regest

Hessus habe sich sehr über die Antwort des Camerarius auf seine aenigmata (Rätselgedichte) gefreut. Wenn er sich nicht gänzlich irre, seien die Lösungsversuche des Camerarius teilweise unverständlich, teilweise richtig. Doch wozu beschäftige sich Hessus damit? Habe er etwa nicht genug mit (der Übersetzung des) Theokrit zu tun? Daran sei Camerarius schuld, denn dieser habe mit den Rätseln begonnen. Hessus werde trotzdem die Gedichte (d.h. die Lösung) des Camerarius (noch einmal) sorgfältig prüfen und bei Gelegenheit antworten. Aber wer dürfe nicht darüber lachen, dass Camerarius nur eines der Rätsel des Hessus gelöst, die anderen aber höchst geschickt angegangen sei. Werde er Hessus einen Besuch abstatten?

(Lazarus) Spengler habe Hessus heute mit einer lästigen Auftragsarbeit betraut, vor der Hessus zurückschrecke. Aber man müsse den Wünschen solch einflussreicher Männer nachkommen.

Camerarius möge vorbeikommen und ihm seine λύσεις erklären (gemeint sind wohl die Lösungsversuche zu den o.g. Rätseln). Lebewohl.

(Manuel Huth)