Micyllus an Camerarius, 07.06.15XX

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Werksigle OCEp 0412
Zitation Micyllus an Camerarius, 07.06.15XX, bearbeitet von Michael Pöschmann und Manuel Huth (07.07.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0412
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae doctorum, 1568
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. P2r/v
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Jakob Micyllus
Empfänger Joachim Camerarius I.
Datum
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum 07.06.(o.J.) (VI. Id. Iunii)
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort o.O.
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Iamdiu equidem nihil ad te litterarum dedi
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Regest vorhanden? ja
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Kurzbeschreibung
Anlass
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Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand korrigiert
Notizen apo tou panoriou? - mir auch nicht klar, US
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:HIWI4; Benutzer:MH
Gegengelesen von Benutzer:US
Datumsstempel 7.07.2019
Werksigle OCEp 0412
Zitation Micyllus an Camerarius, 07.06.15XX, bearbeitet von Michael Pöschmann und Manuel Huth (07.07.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0412
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae doctorum, 1568
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. P2r/v
Fremdbrief? nein
Absender Jakob Micyllus
Empfänger Joachim Camerarius I.
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum 07.06.(o.J.) (VI. Id. Iunii)
Sprache Latein
Entstehungsort o.O.
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Iamdiu equidem nihil ad te litterarum dedi
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Datumsstempel 7.07.2019

ACHTUNG KEIN DATUM GEFUNDEN


Regest

Schon lange habe Micyll keinen Brief mehr an Camerarius geschickt. Die Gründe dafür seien die Zeitumstände und private Probleme.

Camerarius' Gratulation nehme er gerne an und er hoffe, das Gott seinem Unterfangen (unklar) weiter beistehen werde. Am liebsten hätte er (allerdings) sein restliches Leben allein unter den Musen verbracht, doch müsse er für seine Kinder und sich selbst sorgen. Camerarius habe gehört, Micyll sei an den Main (sc. Frankfurt am Main) zurückgekehrt. Dies hatte er zwar geplant, aber es sei anders gekommen. Dennoch warte er auf eine (günstige) Gelegenheit, denn wer wisse schon, was der jetzige "Sturm" bringen werde. Diese "Wolke" hier werde sich nämlich kaum, ohne "Regen" und "Wind" wieder verflüchtigen.

Er habe das Gedicht des Camerarius gern gelesen. Auch Philipp (Melanchthon) habe ihm später eine Abschrift geschickt. Starken Trost habe er aus dem Umstand gezogen, daß an Orten wie diesem (sc. Wittenberg) trotz der kriegerischen Lage eine Blüte der Wissenschaften möglich sei. Es gebe also keinen Grund zur Verzweiflung. Hoffnung auf Gott, der die Kirche und ihre Studien beschützen und fördern werde.

Lebewohl.

(Michael Pöschmann)