Camerarius an Wüst, 11.06.15XX

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Werksigle OCEp 0589
Zitation Camerarius an Wüst, 11.06.15XX, bearbeitet von Manuel Huth und Maximilian Wolter (19.03.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0589
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 178
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Christoph Wüst
Datum
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum 11.06.(o.J.) (3. Id. Iunii)
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort o.O.
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Gratulor tibi et tuis reversionem in eam urbem
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand unkorrigiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH; Benutzer:HIWI7
Gegengelesen von
Datumsstempel 19.03.2020
Werksigle OCEp 0589
Zitation Camerarius an Wüst, 11.06.15XX, bearbeitet von Manuel Huth und Maximilian Wolter (19.03.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0589
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 178
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Christoph Wüst
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum 11.06.(o.J.) (3. Id. Iunii)
Sprache Latein
Entstehungsort o.O.
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Gratulor tibi et tuis reversionem in eam urbem
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Datumsstempel 19.03.2020

ACHTUNG KEIN DATUM GEFUNDEN


Regest

Er gratuliere Wüst zur Rückkehr in die Stadt (Tübingen), die ihm seine Hochzeit beschert und in der Camerarius selbst auch einige Jahre gelebt habe. Er hoffe, dass dessen Frau ihr Kind gesund zur Welt bringen werde. Außerdem habe er gehört, Wüst werde bald zum Doktor – er drücke ihm dazu die Daumen. Er habe neulich über Caspar Volland geschrieben und sich bei diesem für Wüst eingesetzt, auch wenn das wahrscheinlich gar nicht nötig wäre. Der Briefträger habe ihm mittgeteilt, dass Volland schwer krank sei, aber aus Wüsts Schweigen zum Thema schließe er, dass es nicht ganz so schlimm sein könne.

Ihm selbst gehe es gut, und wie immer mache er das beste aus jeder Situation. Bei widrigen Umständen rekurriere er immer auf Theognis: „Τόλμα, θυμέ, κακοῖσιν […] μὴ δὲ σύ τ’ ἀπρήκτοισιν ἐπ’ ἔργμασιν ἄλγος ἀέξων / εχθει μηδ’ ἄχθου“, Eleg. 1, 1028ff). Dazu, dass sich Wüst über die Vernachlässigung der studia humanitatis beschwere, könne er nur sagen, dass dies nuneinmal das große Problem dieser Zeiten sei und dass man es mit Gleichmut hinnehmen müsse.

Er bitte ihn, Paul Phrygio zu besuchen, falls dieser noch lebe, und ihn von Camerarius aus zu trösten. Lebewohl.

(Maximilian Wolter)