Matthias(1929) Unsre Pilgerfahrt hienieden Die Bäder an der Nordsee: Unterschied zwischen den Versionen

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|KapitelText=Unter den dritten Fall, daß die Zugehörigkeit einer präpositionalen Fügung nur durch die Zusammenfassung unter einem Sprachtakte bezeichnet wird (die Fliege an der Wand), sollen, um das zugleich mit zu erledigen, auch die Verbindungen von Hauptwörtern mit jeder anderen Umstandsbestimmung: die Lohnzahlung Sonnabend nachmittags, die Versammlung heut früh, und auch mit umgekehrter Stellung: gestern die Vorstellung; Mein Behagen diesen Morgen ist nicht zu rechtfertigen (Less.). Wem bei solchen adverbialen Fügungen der sprachliche Ausdruck für die Zusammengehörigkeit zu fehlen scheint, der unterschätzt das sehr kräftige, freilich innere Mittel für diesen Zweck: das Spiel der Satzbetonung. Wie die Tonwellen z. B. in solchen Sätzen: Nachahmer fand er aber keinen, das erste und das so merkwürdig ans Ende gestellte Wort kein durch gleiche Höhe als zusammengehörig erweisen, so vermögen sie allein ja auch das Abhängigkeitsverhältnis ganzer Satze zu bezeichnen in Fällen wie: Wenn er sagt, er will nicht, so wird er gezwungen werden. An sich läßt sich also auch gegen solche präpositionale und adverbiale Beifügungen nichts einwenden//1 Einem Ausdrucke: Der Mann hier, der Sturm da draußen liegt für die Sprache so wenig als für den Gedanken die vollere Form zugrunde: .... der hier ist; der draußen braust; Sprache und Beobachtung begnügen sich vielmehr mit dem einfachsten Hinweise auf den Ort oder die Zeit, innerhalb deren der Lehrer oder Hörer die Sache behandelt. Bei dem Goethischen Satze: diese Männer heute Nacht, welche sich um uns herumsetzten, kanntest du alle, kommt es für den Eindruck und dessen sprachlichen Ausdruck nur darauf an, die ganz bestimmten Männer, wie sie gerade diese Nacht gesehen worden sind, zu erkennen, ehe die Ausmalung des Eindruckes beginnt. Kieseritzky spricht hier vom Heischeton, S. 137 ff. und verwirft ebenfalls in solchen Fällen die Annahme einer Ellipse.// Nur müssen sie zwei Bedingungen erfüllen. Erstens müssen sie als Beifügungen dazu dienen, einen Begriff an sich in der Eigenart zu umgrenzen, die er innerhalb der betreffenden Zeit oder Örtlichkeit erhalten hat oder er- $Seite 161$ halten kann: alle Bäume haben schon aufgeschlagen, nur der Baum dort treibt nicht, d. h. nicht: er treibt an jener Stelle nicht, sondern: der dort stehende Baum treibt nicht. Nur zur Eintönigkeit könnte wahrlich die Forderung führen, daß in allen solchen Fällen die entsprechenden Adjektive, die „schönen" dortig, dasig, und hiesig, jetzig und einstweilig usf. (S. 10) eintreten sollen; und unbequem muß die andre werden. Den Hauptwörtern müßten dann immer Satze oder adjektivische oder partizipiale Attribute beigegeben werden, denen sich jenes Adverbiale einfügte. Man dürfte also nicht mehr wie Goethe so klar und natürlich schreiben: Die unzähligen Lichter gestern abend waren noch ein toller Spektakel, sondern nur recht hübsch breit und langweilig: die ... Lichter, die gestern abend noch angezündet wurden, oder die gestern adend noch angezündeten Lichter; und statt: Die Tragödie gestern hat mich manches gelehrt (Goethe), müßte es ähnlich heißen: die gestrige Tragödie oder die gestern aufgeführte oder angehörte Tragödie! Zweitens darf nicht in der Weise, wie sie im bes. gerade bei Beifügungen öfter gerügt werden muß (vgl. § 265 f.), durch einförmige Häufung solcher Bestimmungen die Kraft der Tonwellen überspannt und ihr Spiel unvernehmbar gemacht werden. Von den folgenden Fügungen kann das niemand sagen, und so sollten sie samt ihresgleichen endlich von ungerechtfertigtem Tadel verschont bleiben: Bei der Verflachung des kirchlichen Bewußtseins jetzt haben wir allen Grund usw. (Prof. Fricke). (Ein) Beispiel fester Entschlossenheit oben ist nie vergeblich (Scheffel). Goethes Kunstliebe ist ohne die Teilnahme der Frau v. Stein und ohne Angelika Kauffmann in Rom nicht denkbar. Der Weg rechts führt über Canazei allmählich zum Sellajoch, der links über den herrlichen Aussichtspunkt der Rodella etwas steiler eben dahin (Leipz. Zeitung). Ähnlich wie Goethe: In dem Gewölbe hierbei (heute: nebenan) ist ihre Ruhestatt, sagt man huntertfältig im Leben: im Zimmer, im Hause nebenan; eine Wohnung im zweiten Stock, ... zu ebner Erde; die Post-, Briefe nach Berlin. Meine Aufnahme an beiden Orten steht bei E. Förster. Sodann eine Sammlung aus der Tägl. Rundschau: Die Schiffahrt stromauf, Fahrt zu Wasser, das ganze Land Lubuku zwischen dem Kassai und Sankurru; die Schilderung dieses Marsches mit allen seinen Schwierigkeiten; dem Leben im Urwald usw. Der Geist der Vergangenheit schallt uns mit tränenseligem Lächeln als charakteristischem Kennzeichen des Deutschtums vor 30—40 Jahren daraus an. Zu sagen: Die Leistungen des Künstlers auf ungesatteltem Pferde ist doch so gewiß besser als die equestrischen Leistungen (Moderne (!) Kunst), wie es eine angenehme Abwechslung ermöglicht, wenn man statt ewig: mein Vorredner auch einmal mit Grimm sagt: Der Redner vor mir; Aber gewalttätig wirkt: Hinter uns wächst ein Geschlecht ähnlich uns früher (Remarque).
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|KapitelText=Unter den dritten Fall, daß die Zugehörigkeit einer präpositionalen Fügung nur durch die Zusammenfassung unter einem Sprachtakte bezeichnet wird (''die Fliege an der Wand''), sollen, um das zugleich mit zu erledigen, auch die Verbindungen von Hauptwörtern mit jeder anderen Umstandsbestimmung: ''die Lohnzahlung Sonnabend nachmittags, die Versammlung heut früh'', und auch mit umgekehrter Stellung: ''gestern die Vorstellung; Mein Behagen diesen Morgen ist nicht zu rechtfertigen ''(Less.). Wem bei solchen adverbialen Fügungen der sprachliche Ausdruck für die Zusammengehörigkeit zu fehlen scheint, der unterschätzt das sehr kräftige, freilich innere Mittel für diesen Zweck: das Spiel der Satzbetonung. Wie die Tonwellen z. B. in solchen Sätzen: ''Nachahmer fand er aber keinen'', das erste und das so merkwürdig ans Ende gestellte Wort ''kein'' durch gleiche Höhe als zusammengehörig erweisen, so vermögen sie allein ja auch das Abhängigkeitsverhältnis ganzer Satze zu bezeichnen in Fällen wie: ''Wenn er sagt, er will nicht, so wird er gezwungen werden''. An sich läßt sich also auch gegen solche präpositionale und adverbiale Beifügungen nichts einwenden//1 Einem Ausdrucke: ''Der Mann hier, der Sturm da draußen'' liegt für die Sprache so wenig als für den Gedanken die vollere Form zugrunde: .... ''der hier ist; der draußen braust''; Sprache und Beobachtung begnügen sich vielmehr mit dem einfachsten Hinweise auf den Ort oder die Zeit, innerhalb deren der Lehrer oder Hörer die Sache behandelt. Bei dem Goethischen Satze: ''diese Männer heute Nacht, welche sich um uns herumsetzten, kanntest du alle'', kommt es für den Eindruck und dessen sprachlichen Ausdruck nur darauf an, die ganz bestimmten Männer, wie sie gerade diese Nacht gesehen worden sind, zu erkennen, ehe die Ausmalung des Eindruckes beginnt. Kieseritzky spricht hier vom Heischeton, S. 137 ff. und verwirft ebenfalls in solchen Fällen die Annahme einer Ellipse.// Nur müssen sie zwei Bedingungen erfüllen. Erstens müssen sie als Beifügungen dazu dienen, einen Begriff an sich in der Eigenart zu umgrenzen, die er innerhalb der betreffenden Zeit oder Örtlichkeit erhalten hat oder er- $Seite 161$ halten kann: ''alle Bäume haben schon aufgeschlagen, nur der Baum dort treibt nicht'', d. h. nicht: ''er treibt an jener Stelle nicht'', sondern: ''der dort stehende Baum treibt nicht''. Nur zur Eintönigkeit könnte wahrlich die Forderung führen, daß in allen solchen Fällen die entsprechenden Adjektive, die „schönen" ''dortig, dasig'', und ''hiesig, jetzig'' und ''einstweilig'' usf. (S. 10) eintreten sollen; und unbequem muß die andre werden. Den Hauptwörtern müßten dann immer Satze oder adjektivische oder partizipiale Attribute beigegeben werden, denen sich jenes Adverbiale einfügte. Man dürfte also nicht mehr wie Goethe so klar und natürlich schreiben: ''Die unzähligen Lichter gestern abend waren noch ein toller Spektakel'', sondern nur recht hübsch breit und langweilig: ''die ... Lichter, die gestern abend noch angezündet wurden'', oder ''die gestern adend noch angezündeten Lichter''; und statt: ''Die Tragödie gestern hat mich manches gelehrt'' (Goethe), müßte es ähnlich heißen: ''die gestrige Tragödie'' oder ''die gestern aufgeführte oder angehörte Tragödie''! Zweitens darf nicht in der Weise, wie sie im bes. gerade bei Beifügungen öfter gerügt werden muß (vgl. § 265 f.), durch einförmige Häufung solcher Bestimmungen die Kraft der Tonwellen überspannt und ihr Spiel unvernehmbar gemacht werden. Von den folgenden Fügungen kann das niemand sagen, und so sollten sie samt ihresgleichen endlich von ungerechtfertigtem Tadel verschont bleiben: ''Bei der Verflachung des kirchlichen Bewußtseins jetzt haben wir allen Grund'' usw. (Prof. Fricke). (''Ein'') ''Beispiel fester Entschlossenheit oben ist nie vergeblich'' (Scheffel). ''Goethes Kunstliebe ist ohne die Teilnahme der Frau v. Stein und ohne Angelika Kauffmann in Rom nicht denkbar. Der Weg rechts führt über Canazei allmählich zum Sellajoch, der links über den herrlichen Aussichtspunkt der Rodella etwas steiler eben dahin'' (Leipz. Zeitung). Ähnlich wie Goethe: ''In dem Gewölbe hierbei'' (heute: ''nebenan'') ''ist ihre Ruhestatt'', sagt man huntertfältig im Leben: ''im Zimmer, im Hause nebenan; eine Wohnung im zweiten Stock, ... zu ebner Erde; die Post-, Briefe nach Berlin. Meine Aufnahme an beiden Orten'' steht bei E. Förster. Sodann eine Sammlung aus der Tägl. Rundschau: ''Die Schiffahrt stromauf, Fahrt zu Wasser, das ganze Land Lubuku zwischen dem Kassai und Sankurru; die Schilderung dieses Marsches mit allen seinen Schwierigkeiten; dem Leben im Urwald'' usw. Der Geist der Vergangenheit schallt uns mit tränenseligem Lächeln als charakteristischem Kennzeichen des Deutschtums vor 30—40 Jahren daraus an. Zu sagen: ''Die Leistungen des Künstlers auf ungesatteltem Pferde'' ist doch so gewiß besser als die equestrischen Leistungen (''Moderne'' (!) ''Kunst''), wie es eine angenehme Abwechslung ermöglicht, wenn man statt ewig: ''mein Vorredner'' auch einmal mit Grimm sagt: ''Der Redner vor mir''; Aber gewalttätig wirkt: ''Hinter uns wächst ein Geschlecht ähnlich uns früher'' (Remarque).
 
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Aktuelle Version vom 27. März 2017, 14:07 Uhr

Hinweis: Dieses Kapitel ist derzeit noch in Bearbeitung. Die angezeigten Informationen könnten daher fehlerhaft oder unvollständig sein.

Buch Matthias (1929): Sprachleben und Sprachschäden. Ein Führer durch die Schwankungen und Schwierigkeiten des deutschen Sprachgebrauchs.
Seitenzahlen 160 - 161
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Unsicherheit
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Unter den dritten Fall, daß die Zugehörigkeit einer präpositionalen Fügung nur durch die Zusammenfassung unter einem Sprachtakte bezeichnet wird (die Fliege an der Wand), sollen, um das zugleich mit zu erledigen, auch die Verbindungen von Hauptwörtern mit jeder anderen Umstandsbestimmung: die Lohnzahlung Sonnabend nachmittags, die Versammlung heut früh, und auch mit umgekehrter Stellung: gestern die Vorstellung; Mein Behagen diesen Morgen ist nicht zu rechtfertigen (Less.). Wem bei solchen adverbialen Fügungen der sprachliche Ausdruck für die Zusammengehörigkeit zu fehlen scheint, der unterschätzt das sehr kräftige, freilich innere Mittel für diesen Zweck: das Spiel der Satzbetonung. Wie die Tonwellen z. B. in solchen Sätzen: Nachahmer fand er aber keinen, das erste und das so merkwürdig ans Ende gestellte Wort kein durch gleiche Höhe als zusammengehörig erweisen, so vermögen sie allein ja auch das Abhängigkeitsverhältnis ganzer Satze zu bezeichnen in Fällen wie: Wenn er sagt, er will nicht, so wird er gezwungen werden. An sich läßt sich also auch gegen solche präpositionale und adverbiale Beifügungen nichts einwenden//1 Einem Ausdrucke: Der Mann hier, der Sturm da draußen liegt für die Sprache so wenig als für den Gedanken die vollere Form zugrunde: .... der hier ist; der draußen braust; Sprache und Beobachtung begnügen sich vielmehr mit dem einfachsten Hinweise auf den Ort oder die Zeit, innerhalb deren der Lehrer oder Hörer die Sache behandelt. Bei dem Goethischen Satze: diese Männer heute Nacht, welche sich um uns herumsetzten, kanntest du alle, kommt es für den Eindruck und dessen sprachlichen Ausdruck nur darauf an, die ganz bestimmten Männer, wie sie gerade diese Nacht gesehen worden sind, zu erkennen, ehe die Ausmalung des Eindruckes beginnt. Kieseritzky spricht hier vom Heischeton, S. 137 ff. und verwirft ebenfalls in solchen Fällen die Annahme einer Ellipse.// Nur müssen sie zwei Bedingungen erfüllen. Erstens müssen sie als Beifügungen dazu dienen, einen Begriff an sich in der Eigenart zu umgrenzen, die er innerhalb der betreffenden Zeit oder Örtlichkeit erhalten hat oder er- $Seite 161$ halten kann: alle Bäume haben schon aufgeschlagen, nur der Baum dort treibt nicht, d. h. nicht: er treibt an jener Stelle nicht, sondern: der dort stehende Baum treibt nicht. Nur zur Eintönigkeit könnte wahrlich die Forderung führen, daß in allen solchen Fällen die entsprechenden Adjektive, die „schönen" dortig, dasig, und hiesig, jetzig und einstweilig usf. (S. 10) eintreten sollen; und unbequem muß die andre werden. Den Hauptwörtern müßten dann immer Satze oder adjektivische oder partizipiale Attribute beigegeben werden, denen sich jenes Adverbiale einfügte. Man dürfte also nicht mehr wie Goethe so klar und natürlich schreiben: Die unzähligen Lichter gestern abend waren noch ein toller Spektakel, sondern nur recht hübsch breit und langweilig: die ... Lichter, die gestern abend noch angezündet wurden, oder die gestern adend noch angezündeten Lichter; und statt: Die Tragödie gestern hat mich manches gelehrt (Goethe), müßte es ähnlich heißen: die gestrige Tragödie oder die gestern aufgeführte oder angehörte Tragödie! Zweitens darf nicht in der Weise, wie sie im bes. gerade bei Beifügungen öfter gerügt werden muß (vgl. § 265 f.), durch einförmige Häufung solcher Bestimmungen die Kraft der Tonwellen überspannt und ihr Spiel unvernehmbar gemacht werden. Von den folgenden Fügungen kann das niemand sagen, und so sollten sie samt ihresgleichen endlich von ungerechtfertigtem Tadel verschont bleiben: Bei der Verflachung des kirchlichen Bewußtseins jetzt haben wir allen Grund usw. (Prof. Fricke). (Ein) Beispiel fester Entschlossenheit oben ist nie vergeblich (Scheffel). Goethes Kunstliebe ist ohne die Teilnahme der Frau v. Stein und ohne Angelika Kauffmann in Rom nicht denkbar. Der Weg rechts führt über Canazei allmählich zum Sellajoch, der links über den herrlichen Aussichtspunkt der Rodella etwas steiler eben dahin (Leipz. Zeitung). Ähnlich wie Goethe: In dem Gewölbe hierbei (heute: nebenan) ist ihre Ruhestatt, sagt man huntertfältig im Leben: im Zimmer, im Hause nebenan; eine Wohnung im zweiten Stock, ... zu ebner Erde; die Post-, Briefe nach Berlin. Meine Aufnahme an beiden Orten steht bei E. Förster. Sodann eine Sammlung aus der Tägl. Rundschau: Die Schiffahrt stromauf, Fahrt zu Wasser, das ganze Land Lubuku zwischen dem Kassai und Sankurru; die Schilderung dieses Marsches mit allen seinen Schwierigkeiten; dem Leben im Urwald usw. Der Geist der Vergangenheit schallt uns mit tränenseligem Lächeln als charakteristischem Kennzeichen des Deutschtums vor 30—40 Jahren daraus an. Zu sagen: Die Leistungen des Künstlers auf ungesatteltem Pferde ist doch so gewiß besser als die equestrischen Leistungen (Moderne (!) Kunst), wie es eine angenehme Abwechslung ermöglicht, wenn man statt ewig: mein Vorredner auch einmal mit Grimm sagt: Der Redner vor mir; Aber gewalttätig wirkt: Hinter uns wächst ein Geschlecht ähnlich uns früher (Remarque).


Zweifelsfall

Zweifelsfall Importplatzhalter

Beispiel
Bezugsinstanz Förster - Ernst, Goethe - Johann Wolfgang, Grimm - Jacob, Leipzig, Zeitungssprache, Lessing - Gotthold Ephraim, Sprache der Kunst, Zeitungssprache, Fricke - Gerhard, Remarque - Erich Marie, Scheffel - Joseph Victor von, Zeitungssprache
Bewertung

"schönen", angenehme Abwechslung ermöglicht, durch einförmige Häufungen die Kraft der Tonwellen überspannt und ihr Spiel unvernehmbar gemacht, dürfte also nicht mehr schreiben, Eintönigkeit, gewalttätig wirkt, gewiß besser, klar, langweilig, läßt sich nichts einwenden, müßte es ähnlich heißen, natürlich, nicht, nur, öfter gerügt werden muß, recht hübsch breit, sollen von ungerechtfertigtem Tadel verschont bleiben, unbequem

Intertextueller Bezug Kieseritzky: S. 137 ff.